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Erinnerung an Rainer

Familienvater benannte seinen Foodtruck, die Riesendose, in liebevoller Erinnerung an seinen Bruder Rainer

image - Tribute to Brother Rainer
Tribute to Brother Rainer

Der Schmerz saß tief beim Verlust des überaus geliebten Onkels, Schwager und meinem zwei Jahre älteren Bruder der, trotz schwerster Behinderung seit Geburt, mit seinem warmen lieben Herzen einem Übermenschen gleichkam. Er verstarb plötzlich und unerwartet im März 2015 im Alter von 54 Jahren und sein Name wird fortan als Erinnerung auf unserem Foodtruck stehen. In unserer Trauer verbeugen wir uns in Dankbarkeit und Respekt, dass Rainer trotz einer unvorstellbar schweren Behinderung das Leben gemeistert hat. Er war, wie wir alle waren, streng christlich aufgewachsen und das Vertrauen auf Gott hat ihm, da bin ich mir sicher, Mut und Lebenswille gegeben.

seltenes Bild aus dem Jahr 1998 : zu sehen ist Rainer der mich zusammen mit unserer Mutter und Schwester (nicht auf dem Foto) in Limburg/Lahn, wo ich in einem Hotel einquartiert war, besuchte.

Ich weiß wie sehr es ihn bewegt hatte als er erfuhr was uns in Deutschland vor über 20 Jahren geschehen war, als wir uns von unserem Heimatland verabschieden mußten. Heute weiß ich das er nicht nur daran litt sich nicht wie andere bewegen zu können und nicht zu sprechen; er wurde Zeuge einer Begebenheit mit der Polizei. Drei Polizisten kamen in mein Elternhaus als wir bereits nach Amerika ausgereist waren und erkundigten sich nach uns. Sie sahen meinen Bruder am Boden liegen und erhoben die Stimme. Ihre Worte waren verletzend als sie sinngemäß sagten: „Warum liegt der da am Boden? Kann der nicht aufstehen?“ Rainer hat nie mit mir über diesen Zwischenfall gesprochen aber meine Mutter verriet mir dies später nach seinem Tod. Rainer konnte nicht sprechen und die Art und Weise wie wir mit ihm kommunizieren konnten ist nicht einfach zu erklären; es war sozusagen eine Vermischung von buchstabieren einzelner Worte und Einschaltung der Logik die dann in der Kombination den Zusammenhang, den er uns mitteilen wollte, schlüssig machte. Im Laufe der Jahre wurde die Kommunikation mit unserem Familienmitglied immer ausgereifter und schneller. Aber warum hatten wir es mit Polizisten zu tun? Es ist ja kein Geheimnis das meine Familie unschuldige Opfer von Korruption und Kriminalität wurden das zu der Ausreise aus Deutschland im Jahr 1994 führte. Unsere Beschwerde beim Europäischen Gerichtshof, die wir unterstützt durch einen Enthüllungsjournalisten eingereicht hatten, wurde allerdings abgewiesen da wir in Deutschland nicht alle Rechtswege ausgeschöpft hatten. Ich versprach das wir ihn so oft als möglich besuchen kommen. Rainer konnte uns leider nie in der Ferne aufsuchen und wir beschränkten uns auf die wenigen Besuche, d.h. ein bis zweimal im Jahr, wo wir ihn sehen konnten. Etwa einen Monat vor seinem Tod hatten wir uns das letzte Mal gesehen. Er war schwach da er eine starke Bronchitis versuchte zu bekämpfen. Ich nahm ihn auf meinen Arm und versuchte ihn ein paar Schritte machen zu lassen..er schaffte nicht einen einzigen Schritt.

Seine Beine waren sehr dünn, so dünn wie das Handgelenk eines Kindes. Ich war es gewöhnt ihn so zu sehen da ich mit ihm zusammen aufgewachsen war und bis zu meinem 25. Lebensjahr im Elternhaus gelebt hatte. Beim Baden halfen wir nicht selten alle im Haushalt mit. Sein Körper war so sanft, zart und man konnte jede einzelne Rippe aus seinem Oberkörper sehen. Ich stelle mir vor das für mancheinen das Bild seines Körpers erschreckend gewesen sein würde. Einmal im Monat, seit seiner frühen Kindheit, fuhren wir zur Behindertengymnastik nach Oberursel im Taunus wo u.a. Spezialisten und Doktoren für spastisch gelähmte Menschen/körperlisch Behinderte mit uns sprachen und wir Tips bekamen wie wir Rainer’s Leben den Umständen entsprechend lebenswert gestalten können. Später bekam Rainer Unterricht. Er wurde von Lehrern zu Hause besucht wo meine Eltern für ihn einen Raum einrichteten wo er eine Schreibmaschine benutzen konnte die er mit seinem Kopf bediente und er erlangte schließlich den Hauptschulabschluß mit 17 Jahren..wenn ich mich recht erinnere. Wir waren eingeschränkt in dem was manche sich unter einem normalen Kindheits- und Familienleben vorstellen; Bei uns gab es beispielsweise keine Zeiten wo die Familie ausging und Restaurants besuchte. Stattdessen unternahmen wir Besuche im Park wo wir Rainer in seinem spezialgefertigten Rollstuhl transportierten und abwechselnd den Rollstuhl schoben. Dann waren es die sonntäglichen Besuche zum Gottesdienst wo wir oft einen Wallfahrtsort Nähe Koblenz besuchten. Urlaub im Hotel war für uns nicht möglich und wir mußten auf Ferienhäuser ausweichen. Als Kinder waren wir ziemlich oft an die Nordsee gefahren wo die Luft half Rainer’s Atemwege freizuhalten. Sein Körper verkrümmte sich im Laufe seines Lebens und die Orthopäden mußten ihm, um diesem unaufhaltsamen Erkrankungszustand der ihm nach Aussage der behandelnden Ärzte schließlich das Atmen erschweren wird, regelmäßig die Rückenlehne seiner Rollstühle anpassen.

Foto des Marathon Mannes
London Marathon 2014 – „Der Marathon Mann rennt für seinen Bruder „

Zu den Prognosen über die Lebenserwartung meines Bruders bekamen wir schon früh in seiner/ unserer Kindheit Auskunft. Es wurde ihm maximal 20 Jahre vorhergesagt und dementsprechend, wäre die Arztprognose eingetreten, hätte er das 25. Lebensjahr nicht mehr erlebt. Mein Vater saß oft in sich gekehrt da; das konnte ich immer mal wieder beobachten. Dachte er an seinen ältesten Sohn, dachte er vielleicht das es besser wäre wenn er sterben würde? Dachte er vielleicht das es eine Erlösung für ihn wäre? Meine Gedanken als Kind kreisten umher aber wir alle liebten unseren Rainer sodaß ich mich ständig von diesen Gedanken lösen konnte.

Ja es wäre schön gewesen wenn wir hätten alle ein normales Leben haben können..ohne all diese Einschränkungen aber der Gedanke an ein Leben ohne ihn war viel schlimmer als der Wunsch nach einem „normalen“ Leben. Rainer war der Mittelpunkt unserer Familie und es lief nichts ohne ihn. Er wurde rund-um-die-Uhr von meiner Mutter gepflegt. Wir beide, meine Schwester und ich, spielten mit ihm. Jeder auf seine Weise. Meine Schwester ist 7 Jahre jünger und ich war zwei Jahre jünger als Rainer sodaß in den frühen Kindheitsjahren bereits ein enges Verhältnis zu meinem Bruder bestand das sich im Spiel sei es beim Ölmagnat, Monopoly, Mühle oder auch Mensch-Ärgere-Dich-Nicht nicht gerade auszahlte; Ich verlor halt oft die Spiele!

Rainer war immer sehr besorgt über alle in der Familie. Er betete viel und machte Freund mit einem hohen Geistlichen der, sofern es ihm die Zeit wo er sich nicht im Vatikan befand zuließ, ihn immer wieder besuchte und ihm die heilige Kommunion brachte. Diese Freundschaft ist natürlich über seinen Tod aufrechterhalten geblieben und der Pater war erst vor kurzem zu Besuch bei meiner Mutter, Irmgard Schenkelberg, der Trägerin des Bundesverdienstordens am Bande (das ihr für die Pflege von Kranken und Behinderten vor einigen Jahren verliehen wurde), die zu ihrem 82. Geburtstag eingeladen hatte.

Rainer wäre an diesem 1. Januar 2019 achtundfünfzig Jahre alt geworden.

Stefan Schenkelberg
Eigentümer
Rainer’s Bavarian Grill

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Auf Erfolgskurs

A rocky journey seems to bear fruits..

Rainer’s Bavarian Grill ohne Öl war lange Zeit nicht sonderlich als aktives Unternehmen aufgefallen. Dies hatte verschiedene Ursachen; eine, und dies war eine der zeitraubenden Erlebnisse, war die Art und Weise wie in Deutschland verhandelt wird. Es war nicht gerade einfach neue Projekte zu analysieren denn diejenige welche uns Projekte angetragen hatten spielten oft nicht mit offenen Karten. Diese Menschen liessen sich nur schwer durchschauen und unser Boss mußte teilweise schweres Geschütz auffahren um Risiken zu erkennen.

Beim Projekt Braunlage handelte es sich um eine Gaststätte die heruntergewirtschaftet war und durch den Eigentümer unzureichend restauriert wurde. Die Fassade, und damit das äußere Erscheinungsbild, liess zu wünschen übrig. Für uns ließ sich eine radikale Verbesserung zwar erträumen aber als man Forderungen beim Eigentümer geltend machen wollte stieß man auf taube Ohren.

Das Projekt hat den Test nicht bestanden und wir fokussierten uns  auf unser bestehendes Gewerbe, d.h. Gaumenfreuden und gesundheitsbewußte Kochkunst beim Grill und feinste Backwaren.

Der online Weihnachtsshop wurde bearbeitet und ist seit gestern Abend live geschaltet. Gleichzeitig wurde an Stellplätzen für die „Riesendose“ gearbeitet und wir haben einen Platz gefunden der uns für den Glühweinverkauf in der Vorweihnachtszeit als geeignet erscheint. Somit sind zunächst Collection Points sichergestellt und wir können den Oberharzern einzigartige Produkte bieten die Sie bei uns im Internet bestellen können.

Es sind nun Verhandlungen im Gange mit den Behörden um etwaige Probleme auszuschliessen. Weiterbildungsmaßnahmen für das Personal sind ebenfalls derzeit Teil unserer Aktivitäten sozusagen im Hintergrund.

Wenn Sie sich die neue online Präsenz einmal anschauen möchten klicken Sie hier.

Die Statistiken zeigen ein erhöhtes Interesse an unserem Unternehmen und wir verzeichnen eine Zunahme der Aufrufe auf unsere Beiträge von  nicht einmal 6.000 im September auf nun weit über 35.000 Aufrufe im November – ein neues Rekord Ergebnis für Reiner’s Bavarian Grill’s Marketing Bemühungen. Allerdings, bei all den guten Zahlen bezogen auf das blogging war leider ein Einbruch bei unseren Twitter Followers zu verzeichnen was wohl auch auf den Umzug von London nach Oberharz zurückzuführen ist, vor allem aber auch wegen unserer mäßigen Aktivitäten in den letzten Monaten. Es wurde viel hinter den Kulissen gearbeitet.

Nun geht es rapide aufwärts und wir freuen uns auf Ihr weiteres Interesse an unserem Erfolg.

Herzliche Grüße aus dem Ferienparadies im Oberharz

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RainersBavarianGrill tribute in London

Übersetzung eines Gastbeitrags im Walthamstowdiary Portal – zum Originalbeitrag klicke hier to read about the customer review
 * *E17 Places to Eat & DrinkHigh StreetWalthamstow *5 comments

Rainer’s Bavarian Grill

In meinen jungen Jahren habe ich als Bühnenmanager gearbeitet und ich habe oft ein kleines Restaurant in der Dean Street besucht. Es hieß Steph’s. Es war nicht weit von meiner Arbeit entfernt und hatte lange Öffnungszeiten. Insofern war es ein perfekter „Spot“ dorthin zu gehen nachdem die Showzeiten beendet waren. Das Essen und die Flamingo Gemälde die die Lokalwände schmückten war nur ein Teil der Attraktivität, im Mittelpunkt stand Steph. Sie war, ich glaube das ist fair zu sagen, ein besonderer Charakter. Extravagant, freundlich, und gelegentlich auf der falschen Seite angeheitert, sorgte sie bei jedem Besuch für ein bisschen Abenteuer. Ich liebe Restaurants und Cafes die irgendwie Charakter zeigen. Ich liebe Plätze die nicht einfach nur ein Abklatsch anderer sind. Glücklicherweise habe ich eine solche Einrichtung in Walthamstow gefunden. Es handelt sich um Rainer’s Bavarian Grill, und es ist dort einfach nur wunderbar.

Rainer’s ist ein Stand auf der St James Strasse am Ende des Trödelmarkts. Stand was sage ich denn; es ist eigentlich eine riesige Dose mit einer kleinen Küchendurchreiche. Ich denke das es sich hier in früheren Jahren um eine riesige Cola Büchse gehandelt hatte aber jemand hat im Laufe der Zeit diese Dose in ein Bayerisches Grill verwandelt, was man so tun kann wie sie wissen. Vor der Dose/ Küche ist ein kleines Gartenpavillon das einen bedachten Sitzbereich bietet. Falls man irgendwelche Zweifel hatte ob dieser Stand deutsche Speisen verkauft, wird das Pavillon hier Antworten geben. Ein Mann mit Lederhosen ist darauf abgebildet und sehr lustig schaut er aus. Die Tische im Pavillon sind dekoriert im Zentrum mit einer verschnitzelten Dose deren Schnitzel nach außen verbogen wurden um sie zu einem Sonnenkranz zu formen. Aus der Dose ragt eine Plastikblume heraus und als Beschwerer wurde die Dose mit Kieselsteinen gefüllt. Es mag eigenartig klingen das man Getränkedosen als Herzstücke für die Dekoration benutzt aber wenn die Küche aus einer gigantischen Cola Dose besteht denke ich mal das es passt.

Als ein bayrischer Stand, fand man dort Wurstspeisen. Das war gut für mich, ich meine, was kann man schon falsch machen wenn man Würste serviert bekommen kann. Bratwurst, Bockwurst, Currywurst und Sauerkraut waren im Angebot. Wir besuchten den Stand an einem Samstag und als wir davor standen und den Speiseplan studierten war es Stefan der seinen Kopf aus der Dose herausstreckte und rief: Hallo, kommen Sie herein, machen Sie es sich gemütlich und er hatte ein breites Grinsen auf seinem Gesicht als er uns ansprach. „Ich beginne es hier zu mögen,“ sagte ich zu meiner Angetrauten. Wir bestellten gleich beide eine Portion Currywurst und Stefan empfahl das wir dies in traditionell deutscher Weise serviert bekommen sollten, d.h. in Stücken geschnitten anstatt in einem Brötchen serviert. Wir nahmen seinen Ratschlag an, setzten uns und dann begann der Spaß erst so richtig. Stefan teilte uns mit das es eine Wartezeit geben würde da alles frisch gekocht würde. „Die Leute sind manchmal ungeduldig,“ sagte er aber, so ergänzte er „wir sind nicht McDonalds.“ Nach einigen Aktivitäten die man in der riesigen Büchse beobachten konnte, wurde uns die Speise serviert aber, die Speisen kamen nicht alleine, sie wurden zusammen mit passend modifizierten Getränkedosen die man mit Mayonnaise und Curry Ketchup befüllt hatte, serviert. Ich liebe es das das Dosen Thema in jeder Hinsicht beachtet wurde: Dosenküche, Dosenschmuck auf dem Tisch und Gewürzdosen. Eine kleine Change bestand jedoch das man sich die Finger aufschneidet wenn man den Ketchup der aufgeschnitzten Dose entnimmt aber „wen stört’s schon,“ jeder muß  immer mal mit Gefahren imstande sein umgehen zu können.

Als wir mit dem Dinnieren der Currywurst begannen kam Stefan vorbei und ging zur Pommes Frittiermschine die vor der Küche stand. „Die Pommes sind gleich fertig,“ sagte er. Wir waren ein bißchen irritiert da wir gar keine Pommes bestellt hatten. Aber egal, wen stört es, wir nahmen die Pommes entgegen, nickten Stefan zu und sagten „great, thanks.“ Die Currywurst kostete £3.19 pro Portion und war lecker. Auch die Pommes waren sehr gut und passten übrigens sehr gut zur Currywurst. Stefan und seine Frau Regina waren sehr gesprächig und Stefan ist wahrscheinlich die lustigste Person der ich je begegnet war. Sie erzählten uns über ihr Geschäft, erzählten das sie zuerst einzig daran dachten Kuchen zu verkaufen aber jemand riet ihnen das sie auch heiße Speisen anbieten sollten. Sie erzählten uns nicht wie sie es schafften sich die gigantische Küche/Dose anzueignen. Wir dachten „schade“ denn wir vermuteten das sich hier irgendwo wahrscheinlich eine fantastische Geschichte verbirgt.

Als wir mit unserem Essen fertig waren gingen wir um zu bezahlen. Da war ein bisschen Aufregung zu spüren weil man sich nicht gleich erinnern konnte was wir bestellten. Und nachdem wir gegangen waren bemerkten wir das wir für jemand anderen eine Tasse Tee bezahlt hatten aber ich konnte das Versehen vergeben. Die Dienstleistung war nicht schlecht, es war einfach nur ein bißchen chaotisch, exzentrisch sogar. Rainer’s ist nicht ein Platz den man besuchen sollte wenn man es eilig hat. Aber es ist ein Besuch wert wenn man durch ein herzliches und freundliches Ehepaar, die ganz klar sehr stolz auf ihren Betrieb sind, bedient werden will. Falls, wie bei mir, man eine Art homogener Eintönigkeit in Plätzen wie Starbucks und Costa umgehen möchte, bin ich mir ganz sicher das Sie der Besuch bei Rainer’s freuen wird. Obwohl es vielleicht ein bißchen chaotisch dort war kann man zweifellos sagen das diese gigantische Dose mit dem Lederhosenmann Pavillon mehr Charakter hat als Sie einen Stock in schütteln können. Rainer’s ist auf dem Markt hier Dienstags bis Freitags bis 15 Uhr und Samstags bis 14 Uhr. Keine Angst das sie die Dose verfehlen können, einfach nach der 3.10 m hohen Cola Dose suchen.

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Eine Luxusfressbude pur…

Die Schenkelberg Familie sieht der Herausforderung „Goslar“ mit großer Freude entgegen.

Ob es nun die ersehnte Gastwirtschaft am Georgenberg werden wird sei zunächst zweitrangig. Die Verhandlungen mit dem Gastronom sowie der Planungsbehörde sind eingeleitet worden. Es sieht allerdings nicht gerade rosig aus! Zum einen war es das lukrative Angebot, zum anderen erforderte die Abwägung dieses Projekts die Hinzuziehung von Experten, deren Einschätzung hinsichtlich Planungsrecht und Bauordungsrecht jetzt vorliegen.

NEUES BESCHÄFTIGUNGSVERHÄLTNIS IN DER KAISERSTADT..SO ODER SO

picture of Herr Schenkelberg

Herr Schenkelberg war eigens letzte Woche zu persönlichen Gesprächen in Goslar und, die gute Nachricht ist, es wird in jedem Fall das neue Beschäftigungsverhältnis für Rainer’s Bavarian Grill in Goslar geben.

Entsprechende Verträge liegen bereits vor und werden geschlossen, sollte es entgegen unserem Wunsch nicht zu einem Pachtvertrag mit dem Gastronom kommen.

Die Anstrengungen seitens Stefan Schenkelberg, Geschäftsführer und gelernter Betriebswirt, mit den Plänen einer Expansion dieser Luxusfressbude in Goslar voranzukommen, sind auf jeden Fall nicht abgebrochen.

Die Hauptfrage ist jetzt: Wie können wir garantieren, dass nach der unternehmerischen Aufbruchstimmung die beabsichtigte Expansion des Potentials von Wachstum und Beschäftigung auch tatsächlich erreicht werden. In Goslar ist dies möglich, so die Einschätzung von Herrn Schenkelberg, der sich durch Gespräche mit der Wirtschaftsförderungsabteilung sowie in Einzelgesprächen mit den Unternehmern des konkurrenzgewerbes vor Ort, ein gutes Bild verschaffen konnte.

Wir werden in Kürze mehr über unsere Pläne verkünden. In der Zwischenzeit laden wir Sie ein unsere Webseite, www.rainersbavarian.site zu besuchen. Sie können auch, wenn Sie das möchten, sich als Fan unserem Unternehmen anschliessen; 20.000 Twitter Followers haben sich inzwischen als Fangemeinde unseres Unternehmens etabliert. Die folgende Twitter Adresse öffnet Ihnen diese Möglichkeit: https://twitter.com/GExpMobCatering

Noch ein paar Worte des Betriebswirts zu seiner jüngsten Reise nach Goslar:

Meine Kurzreise durch Deutschland führte auch über Dortmund, Frankfurt, vorbei an der traumhaften Landschaft entlang des Rheins und der Stadt Koblenz am Rhein sowie Ransbach-Baumbach (eine Kleinstadt im Westerwald, wo ich aufgewachsen war). Letztere war ich Gast bei der Mega Party meiner Schwester Beatrix (eine beliebte Verwaltungsfachangestellte), die zu ihrem 50. Geburtstag mehr als 100 Gäste in der wunderschönen Grillhütte Haselstraße bewirtete; auch bei ihr ging es getraeu dem Motto „Wir brauchen Spaß und Spannung“ lustig und gesellig los (das muß wohl in der Familie liegen).

         

Zu den ältesten Gästen gehörten, unabhängig meiner Wenigkeit, dessen Alter ich hier unter strengem Verschluß halten möchte, meine Mutter Irmgard Maria und mein Onkel Manfred (auf dem Foto von links).

Der Abend endete für mich allerdings früh da ich mir noch wenige Stunden Schlafgönnen wollte bis ich das Flugzeug in Frankfurt bestieg um mich auf meine Heimreise nach London zu begeben. Hinzu kam im Laufe des Abends daß zu allem Ärger meine Fähigkeit Fotos unverschwommen zu machen, abnahm. Das muß wohl daran gelegen haben daß  ich in der Cocktailbar desöfteren „Gast“ war. Das besagte Foto habe ich hier eingestellt und wenn Ihr nicht wisst wer da im Nina Hagen Look steht: Ja, das ist in der Tat mein Schwesterherz.

Ich war überrascht über die Entwicklung der Infrastruktur die man in einigen Städten Deutschland’s sieht und auch über die Menschen die man frohen Mutes trifft. Da trifft man nicht auf „Menschen mit hängenden Mundwinkeln“ sondern es wird positiv zukunftsorientiert gedacht und sicherlich auch gehandelt. “ Die Anstandsregeln in Deutschland sind immer noch hoch im Kurs: Man wird gegrüßt und das nicht nur selten sondern, wie geschehen in meiner alten Heimatgemeinde, von mindestens jeder 2. Person an der man vorbeigeht.

Ihr

Team von Rainer’s Bavarian Grill

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Flea markets in London

Analysing flea markets as part of ‚Rainer’s Bavarian Grill without the oil‘ growth strategy

The difficulties for us as a up market food stall operator are complex but justifiable when we look back.

London’s markets are not typical of what we see in continental Europe.

The majority of these markets have certain characteristics. Here you can find the usual junk-shops selling clothes and souvenirs but also a great variety of fruits and vegetables at very reasonable prices and lots of junk food stalls that can be described as provisional at best. 

But, having said that, ‚Rainer’s Bavarian Grill without the oil‘ is not really a good fit in these places as we need to draw quality footfall to our specialist food trailer.

The difficulty is as far as I can see that the urban and suburban areas are lacking of local small-scale producers, micro-businesspeople, those that could have a stall to showcase their goods to draw in a good crowd of visitors or, as I call it, quality footfall.

In addition, once a certain level of quality stalls have been identified at these markets, others will become suddenly aware of the potential and the situation could change for the better.

Ways of encouraging quality stallholders by the market management still need, I believe, to be better defined, while the market forces capable of triggering a virtuous cycle of synergy are not clearly identified yet and so are not available, as they should be, in the short term.

It’s a popularity matter: Once a good standard of these flea markets has been attained the ratings go up and e.g. you will see Walthamstow market mentioned next to Portobello Market on the ‚i love markets‘ webportal (see http://ilovemarkets.co.uk/londons-best-antique-and-flea-markets/).
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A brief analysis provided by Stefan Schenkelberg, co-owner of Gourmet Express Mobile Catering’s signature trailer Rainer’s Bavarian Grill

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Das Märchen vom Bratwurst König in England der schnell reich wurde?

Das Internet ist übersät von Anfragen für den Gastronomiebereich und Schnellimbiss+Reichwerden. In einigen Foren für Imbissbetreiber habe ich auch schon gelesen, dass dort nahezu täglich Anfragen kommen, für Neugründungen von Imbiss Betrieben oder Lieferservices. Erfahrungsgemäß ist das alles Quatsch: Man wird nicht schnell reich und startet auch nicht von null auf Hundert „in null komma nix“ durch wenn man einen Imbissbetrieb beginnt.

Der Schein trügt

Jeder kennt mit Sicherheit einen gut laufenden Imbiss in seiner Stadt und wenn man die Leute fragt, kommt immer wieder dieselbe Antwort: BOAH WOOW, bei dem ist immer was los und der muss ja sooo gut verdienen. Den Stellplatz hätte ich auch gerne und dann endlich wäre ich auch reich…

Location Location Location – Leute vergesst den Mist! denn der „Schein“ trügt hier ganz gewaltig. Sicherlich kann ein guter Stellplatz auch ein Garant für sichere und gute Einnahmen sein, aber glaubt mal ja nicht, dass es noch „sehr gute“ Stellplätze in eurer Stadt gibt, denn die sind alle vergeben und daran zu kommen ist nahezu unmöglich. Gute Stellplätze werden normalerweise vererbt oder für teures Geld verkauft. Zu verschenken hat keiner etwas und gerade als Anfänger wird man ohne Vitamin B nicht an 1-A Stellplätze heran kommen.

Der Schein trügt noch mehr

Auch wenn wir, wie geschehen nähe Tower Bridge London, einen guten Stellplatz für unseren Imbiss gefunden haben, ist immer noch nicht Gold in Sichtweite, denn man muss das Ganze betrachten und nicht nur einen klitzekleinen Ausschnitt. Wenn du jeden Tag an einem Imbisswagen vorbei kommst und dort dann viel los ist, dann kann das auch ganze einfach daran liegen, dass gerade Rush Hour ist und jetzt sowieso alle Leute essen wollen. Ein Arbeitstag hat aber mehr wie nur 2 Stunden und was ist mit der restlichen Zeit? In London ticken die Uhren bekanntlich langsamer so bleibt auch manchmal wärend der Rush Hour der Massenandrang für deutsche Speisen aus.

Tote Hose

Genau, da ist bei uns nämlich tote Hose! Es ist ja toll wenn unser Imbiss in Stoßzeiten wie Hölle rennt und wir ohne Ende Waren an den Mann oder die Frau bringen, aber man sollte das drumherum nicht vergessen. Ein normaler Arbeitstag dauert bei uns schon mal 10 Stunden und länger und da sind die Auf- und Abbauzeiten nicht mit eingerechnet. In dieser Zeit verkauft man innerhalb von 2 Stunden sehr gut und die restlichen 8 Stunden sind normal bis mau. Ach ja, und das unsichtbare, wie Stellplatzkosten, Mitarbeiterlöhne, Stromkosten usw. bitte nicht vergessen. Man darf sich also nicht nur den kleinen Ausschnitt ansehen, sondern sollte den ganzen Bereich unserer „Würstchenbude auf Rädern“ beleuchten.

Die Fakten

Einen Imbiss zu gründen ist grundsätzlich eine gute Sache. Know how und eine Schippe voll Geld Startkapital wird natürlich vorausgesetzt, aber vergesst es, dass die Welt genau auf euch gewartet hat! Gute Plätze sind schon lange vergeben und auch im Imbiss- oder Catering Bereich geht ohne Fleiß gar nichts. Hier muss genauso gearbeitet werden, wie in anderen Industrien und als Selbständiger muss man sogar noch mehr arbeiten, als in einem normalem 9-16 Uhr Job.

Der Beginn des Imbissbetriebes

Als Imbisswagen Betreiber wirst du dich zunächst auf Märkten umschauen da dir das Geld für hohe Standgebühren zunächst sicherlich fehlen wird. Als Nischenfirma bist du sowieso zunächst auf die Masse angewiesen und die findest du normalerweise auf Flohmärkten. Die Kundenfrequenz ist meist besonders hoch in London’s Fußgängerzonen und Nähe Bahnhofsgebäuden was allerdings auch hohe Stellplatzgebühren mit sich bringt.

Der Flohmarkt

East Street Market
at East Street Market

..ist gut für Existenzgründer von Imbissbetrieben aber..

Aufgepasst

Wenn du zu gut bist wirst du niedergemacht. Ohne Jux, man macht dich klein wie eine Kirchenmaus. Ja, zugegebenermaßen hast du ein gewisses Maß an Perfektionismus das dir, wenn du in Deutschland aufgewachsen bist, in die Wiege gelegt wurde. Alles muß besonders attraktiv sein, das Essen muß schmecken und dem vermeintlichen Qualitätsanspruch muß man gerecht werden können. Das Abenteuerkaufverhalten ist nicht in hier. Vergiss das in England, zumindest auf London’s Strassenmärkten. Imbissbuden sind am besten mit maroden Infrastrukturen auf Flohmärkten gleichzusetzen da sie als Second Class Gastronomie anzusehen sind, Plätze die Wohlhabende tunlichst meiden. Hier machst du mit einem abgewirtschafteten Imbisswagen mehr Geld wie mit einem

at East Street Market
at East Street

nagelneuen hochtechnisch ausgerüsteten Imbissmobil. Ich schätze mal das ca. 80% der Flohmärkte total heruntergewirtschaftet sind, der „absolute Hammer in London.“ Nach Schliessung des Flohmarktes wird einem das ganze Ausmaß der Armut bewußt.

Die Markthändler verfügen allgemein über behelfsmäßig errichtete hölzerne Stände und lassen sich Ihre Kinder abquälen; Ihre Stände werden in der Tat von billigen Arbeitskräften, meist von Kindern (es erinnert wirklich an alte Geschichten über Esel mit Gespann im Mittelalter), 500+ Meter bis zum Lagerraum abtransportiert. Das Bild wiederholt sich von Markt zu Markt, es sei denn du bist in einem der reichen Viertel von London oder du besuchst Veranstaltungen als Verkostungsterrain für deinen Betrieb.

Die Kommunen haben die Misstände offensichtlich erkannt und es werden vielerorts Anstrengungen unternommen die Infrastruktur zu verbessern aber..das dauert Jahre! Drogenmissbrauch und hohe Arbeitslosigkeit, wie man hört, macht vielerorts zu schaffen; Menschen, die dem Staat „dauerhaft auf der Tasche liegen,“ werden ermutigt umzusiedeln. Aber es kommt schlimmer.

Man bemerkt das die Kommunen wirklich ‚krasses‘ unternehmen um der Armut in der Weltmetropole von London entgegenzuwirken. Siedlungen werden zu Schandflecken der modernen Zivilisation erklärt und kurzerhand abgerissen; Dem „arbeitenden“ Volk wird sprichwörtlich der rote Teppich ausgerollt und es entstehen mehr und mehr Luxuswohnungen im Zentrum von London. Den Armen wird in London der Lebensraum genommen. Staatlich subventionierter Wohnungsbau scheint ausser Frage zu sein wenn man sich die neue Baukultur London’s anschaut. Luxus pur und der Armut den Kampf ansagen scheint das Motto der Kommunen in London’s Stadtzentrum: Bulldozer und riesige Kräne ragen jüngst aus einem der grauen Siedlungsbauten in London SE17 heraus…zunächst Symbol jedoch schon ein Zeichen für den Ernst der Lage oder eine bessere Zukunft für den „Imbisswagenfritzen?“

Ein Fazit

Wir arbeiten jetzt schon seit knapp 5 Jahren im Imbissbereich und kennen absolute Top Plätze und wissen auch wie der Hase läuft. Nur kommen selbst wir nicht an alle guten Stellplätze und für unseren Erfolg müssen wir mehr tun, wie andere, die einen stinknormalen Job haben. Sicherlich haben wir uns schon gute Stellplätze „erarbeiten“ können und das alles geht nicht von heute auf morgen. Jeder Erfolg ist mit knüppelharter Arbeit verbunden und geschenkt wird einem nichts.

Man kann auch heutzutage immer noch sehr gut verdienen, dessen sind wir uns bewußt, und sich auch gute Stellplätze sichern, aber das alles geht nicht ohne viel Fleiß und Geduld. Man muss sich jeden Tag neu erfinden und immer am Ball bleiben, dann klappt es eventuell auch mal mit dem reich werden;

Dieser Artikel soll euch auch nicht entmutigen nach London zu kommen und für das leibliche Wohl zu sorgen. Man sollte allerdings solche schnell-Reich-Gedanken immer realistisch sehen und nicht einfach an Märchen die euch erzählt werden glauben…

Euer

Stefan Schenkelberg

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Imbissgeschäft in London

Mittwoch, 23.09.2015

„Die Briten brauchen uns und wir werden ranklotzen!“

Das Systemgastronom Ehehpaar IN London mußte unerwartet aussteigen denn KLOTZEN NICHT KLECKERN war für den Gastronomiebetrieb angesagt.

Der Traum von einem Imbissgeschäft im Herzen London’s ist zunächst geplatzt nachdem sich der Standort in einem überdachten Trödelmarkt in Islington als ungünstig erwiesen hatte. Kunden blieben aus und die Basis für die geplante Erweiterung war vom Tisch.

DSC_0112Beabsichtigt war den zunächst kleinen Laden in behelfsmäßiger Ausstattung, der den Unternehmern kurzfristig verfügbar gemacht wurde, zu nutzen um entsprechende Marktforschung sprich Kaufverhalten in einem für die deutsche Gastronomie ungewöhnlichen Terrain zu testen.

Der Plan beinhaltete die Erweiterung durch Anmietung und Zusammenführung weiterer benachbarter Ladenflächen, die es dem Unternehmerehepaar ermöglicht hätte, mit einer außergewöhnlichen Imbissgaststätte aufzuwarten. „Dabei sei der Wow-Effekt ein wesentlicher Erfolgsfaktor,“ erklärte Stefan Schenkelberg, der mit vollem Elan die Geschicke des Vorhabens selbst in die Hand nahm. Ein Architekt für Raumgestaltung in der Gastronomie hatte bereits den ersten Entwurf für eine im klassisch bayerischen Stil geplante Holzhütte, wo die Küche untergebracht werden sollte, vorgestellt.

Das Konzept „Imbissbude und Imbisswagen“ war klar durchdacht und der Geschäftsplan sollte für das innovativ agierende deutsche Unternehmerpaar zum Erfolgsgarant werden.

Eine Gastro Küche war geplant mit Maschinen für das gesunde und vielfältige Frittieren. Köstliche, vielfältig- frittierte Gerichte mit bis zu 80% weniger Fett…. so wie die Systemgastronomen ihre Kundschaft seit 2011, allerdings mit einem konventionellen Philips Air Fryer in der Küche des firmeneigenen Festival Rockers, der „Festival Dose,“ in England verwöhnen.

Heute arbeiten die Systemgastronomen an einem weiteren Standort für den Imbisswagen im Norden London’s wo dem Ehepaar auf einem Parkplatz mit Direktanbindunge an eines der beliebtesten und hoch frequentierten Einkaufszentrums in London ein Stellplatz angeboten wurde.

„Wir werden von regelmäßigem Einkünften profitieren und somit unseren Plan an größeren Festival Veranstaltungen teilnehmen zu können innerhalb

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kürzester Zeit realisieren können,“ betonte Stefan Schenkelberg. „Die Briten brauchen uns, denn ohne gute Speisen, ausgefallene Geschäftskonzepte und Stimmung wird das Land in eine noch tiefere depressive Phase fallen die ohnehin schon überall bei den Menschen festzustellen ist,“ erklärte er weiter. Da sind die Bayern für die Schenkelberg’s ganz offensichtlich Vorbilder.

 

 

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Neuigkeiten

Systemgastronom mit
innovativer Geschäftsidee
auf Erfolgskurs

Ostersonntag den 5. April 2015

 

„Wir sind erfolgreich und werden die erste auf „luftfriteuse Technik“ basierende Imbissbude und im klassischem bayerischem Stil in Kürze in London Islington eröffnen.“ erklärt Stefan Schenkelberg, Geschäftsführer der Camden Bratwurst Pillar Limited und man konnte ihm den Stolz in seinen Augen ansehen.

Seit der letzten Veröffentlichung im Juli 2014  ging es sprichwörtlich „drunter und drüber“ denn das Ehepaar hat ein paar familiäre Schicksalsschläge verkraften müssen. Der langjährige Lebenspartner von Irmgard Schenkelberg, der Mutter des Geschäftsführers, durch dessen Hilfe die Grundsteinlegung des Unternehmens im Jahre 2011 geschaffen werden konnte, verstarb im August letzten Jahres plötzlich und unerwartet im Alter von 96 Jahren (er befand sich bis zuletzt in einem einwandfreien gesundheitlichen Zustand). Damit war längst nicht genug. Es dauerte noch nicht einmal sieben Monate bis das Ehepaar und vor allem die Mutter mit dem nächsten tragischen Ereignis getroffen wurde.  Rainer Schenkelberg, der Bruder des Geschäftsführers, der seit Geburt an einer schweren spastischen Lähmung litt, ist am 4. März 2015 nach kurzer schwerer Krankheit im Alter von 54 Jahren verstorben. Es war ein verheerender Verlust für Stefan Schenkelberg und vor allem für die Mutter, die ihren Sohn seit Geburt rund um die Uhr gepflegt hatte und nun auf einmal alleinstehend ist.

RainerMEMORY2Das Unternehmerehepaar hatte erst kürzlich eine GmbH nach UK Firmenrecht gegründet. Durch den Imbisstand, der Anfang des Jahres mit einem selbst entworfenen Festzeltdesign erweitert wurde, begann ein neues Kapitel für die allzu berühmte verrückte Festival „Dose“ in England. Nach bayerischer Tradition sollte fortan serviert werden.

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Doch das ist nicht genug für die Geschäftsleute. Es wird derzeit an der Architektur für die Neueröffnung ihrer ersten Imbissbude im ‚Bayerischen Stil‘ gebastelt. Eine gute und zentrale Lage in London wurde für dieses Projekt  gefunden. Die bayrische Aufmachung dient dem geplanten Vorzeigeprojekt; Dazu gehört natürlich auch das Bier, das im Humpen schäumen soll. Stimmung und gute Speisen bleibt das Motto für Gourmet Express Mobile Catering.

Trink wenn dir der Becher winkt,
nutze deine Tage.
Ob man auch im Himmel trinkt,
ist noch eine Frage.

Der kluge Mensch,
so glaub es mir,
der redet nicht
und trinkt sein Bier.

In diesem Sinne wünschen wir den Gesellschaftern, Regina und Stefan Schenkelberg, den Erfolg, den sie sich nun vornehmen als Systemgastronom in London und auf vielen Festivalveranstaltungen im In- und Ausland.

Wir möchten bei dieser Gelegenheit unseren Freunden noch ein schönes Osterwochenende wünschen.

handgemaltes Bild
handgemalt durch Regina Schenkelberg

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Erfahren Sie mehr ueber die Imbissgeschäft Updates indem Sie uns bald wieder hier besuchen.

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Deutschland

Liebe Freunde im deutschsprachigen Raum Europas,

wir betreiben seit April 2011 unser Imbissgeschäft hier in Grossbritannien. Wir, das sind Regina und Stefan Schenkelberg, das „Geschäfts“paar das sich nach der Wiedervereinigung von Ost und West mit dem Fall der Berliner Mauer in Bad Neuenahr getroffen hat und seitdem glücklich verheiratet ist.

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Fred Weidler vom Medienbüro Fred Weidler in Mainz wurde auf das Ehepaar aufmerksam und entschied kurzerhand nach England zu fliegen um den Eigentümern mit einem Imagefilm beim Einstieg in ihr Unternehmen zu unterstützen. Fred hat einige Hundert Videos unter dem Titel „Fred Weidler unterwegs..“ selbst produziert und ist in Deutschland sicherlich kein unbeschriebenes Blatt seit er für Jürgen Drews, dem Schlagersänger, Werbefilme dreht und Werbekampagnen bearbeitet. Im Frühjahr 2011 entstand das Video mit dem Titel „Fred Weidler unterwegs..in England,“ das seither auf verschiedenen Internetportalen in Deutschland aufgerufen werden kann.

Das Interview Foto
Stefan beschreibt sein Unternehmen in GB – klicke hier

Die witzig aussehende Blechbüchse auf Rädern die eigentlich gar keine Blechbüchse sondern ein aus Fieberglas gefertigter dosenförmiger Verkaufsanhänger ist, der bis zum Jahre 2010 Eigentum der Coca Cola Enterprises war und später ausrangiert bei einem Händler in Berlin zum Verkauf angeboten wurde.

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Über die Jahre hinweg waren die Eigentümer damit beschäftigt, die Speisekarte zu entwickeln und es entstand ein Angebot das seither seinesgleichen sucht. Es war nicht nur die Auswahl der Speisen die den Unterschied machten sondern die Art und Weise wie im Imbisswagen gekocht wird.
Alle Speisen werden in einem Heissluftofen erhitzt und nicht auf einem Grill gebraten. Den Eigentümern war es wichtig, die seinerzeit neue Technologie für ihr Unternehmen zu nutzen um somit einen Beitrag für gesündere Ernährung durch alternative Küchentechnologie zu leisten. Das Kochen von beispielsweise Pommes im Heissluftofen führt zu Fett reduziertem Kochen von bis zu 80%.

Philipps Airfryer pic
GESUND LEBEN:gekocht wird mit Heissluft und keinem Tropfen Oel!

Bei der Auswahl der Spreisen hatte sich das Ehepaar zunächst auf die Bockwurst spezialisiert und das erste Jahr die Bockwurst im Brötchen auf einem Rastplatz angeboten.

Im Laufe der Zeit hat die Nachfrage auf dem Rastplatz nachgelassen und man befasste sich mit der Erweiterung der Speisekarte um den schwierig gewordenen Marktumständen sozusagen Paroli bieten zu können. Die Bratwurst wurde in die Produktpalette der Gourmet Express Mobile Catering „Büchse“ aufgenommen und erfährt seither grosser Beliebtheit wo auch immer der Imbisswagen auftaucht. Das aktuelle Angebot verfügt nun über Schnitzel, Frikadellen, Bratwurst bis hin zu der Currywurst und natürlich fehlt es nicht am Sauerkraut und dem Kartoffelsalat. Bei der Currywurst hat es zugegebenermassen einige Zeit gedauert bis man das passende Rezept fand um eine überaus schmackhafte Currysauce anbieten zu können. Auch das hat geklappt und die Anerkennung kam sogar von weit her aus Deutschland, wo die Mutter vom Boss in Ransbach-Baumbach vom Geschmack so angetan war das sie noch mit dem Finger in der Sauce den Telefonhörer aufhob um ein Lob nach England auszusprechen. Ein weiteres Lob im Familienvorstand liess nicht lange auf sich warten als Rainer Schenkelberg (53), Bruder von Stefan, sein Gefallen am Geschmack dieser Sauce bekunden liess.

currywurst meal
currywurst meal

Für Rainer war es das bisher näheste Ereignis mit dem Geschäft seines Bruders in positiver Weise konfrontiert zu werden. Rainer leidet seit seiner Geburt an einer spastischen Lähmung und kann weder sprechen noch laufen. Er wird von seiner Mutter Irmgard Schenkelberg, der Trägerin des Bundesverdienstkreuzes am Bande (das ihr 1993 durch den damaligen Regierungspräsidenten Beck in Mainz als Anerkennung für die Pflege von kranken Menschen überreicht wurde) rund um die Uhr gepflegt.

Stefan Schenkelberg hat in diesem Jahr zum ersten Mal einen Marathon von 42 km gelaufen und er tat dies um Gelder für die Forschung in der Medizin für kranke Babies und Kinder zu spenden (Action Medical Research). Sein Imbissgeschäft hat beschlossen dieses Jahr bei allen Veranstaltungen £0.20 pro verkaufter Speise an Action Medical Research zu spenden. „Das sind £200.00 für die Medizin wenn wir bei Veranstaltungen auch nur 1000 Würste verkaufen,“ sagt Stefan und fügt an: „Das ist schwierig hier in England aber wir haben gute Verbindung in unser altes Heimatland wo unsere Speisen sehr beliebt sind.

Falls Sie eine Veranstaltung in Deutschland anzubieten haben, bei der wir für das leibliche Wohl sorgen können, sind wir gerne bereit teilzunehmen und wir versprechen beste Qualität zu liefern.“

Für die Zukunft hofft Regina ihre leckeren Backwaren vermarkten zu können. Doch dafür muss erst einmal in entsprechende Maschinen investiert werden können. Ein Vorgeschmack jedoch was die Backkunst anbetrifft zeigt Regina immer wieder einmal wenn sie ein Ihre oft ausgefallenen Artikel präsentiert:

Backkunst
cupcakes für das Sommererwachen

KONTAKTAUFNAHME


Für weitere Informationen oder falls sie dem System Gastronom Ehepaar ein Angebot für eine Veranstaltung mit der berühmten „Büchse“ zukommen lassen möchten:

  • rufen Sie Stefan unter 0044 77 284 07 488 an
  • senden Sie ihm einfach eine E-Mail: gourmetexpressmobilesATmail.com
  • informieren Sie sich über Neuigkeiten auf der Blogseite: Die Büchse
  • folgen Sie dem Unternehmen auf Twitter